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Reisebericht Seite 1 von 4
  
Ronny, Denise & Murphy - unser Mercedes Vito und unser Fendt Diamant Wohnwagen Baujahr 1982
Montag 25. Juni bis Dienstag 10. Juli 2007

4.073,6 km in 16 Tagen von Phöben (Brandenburg) bis zur Atlantikstraße in Norwegen.
Unser erster Urlaub in Skandinavien führte uns nach Schweden und Norwegen.
Vorbereitungen
Wenn man mit Hund nach Skandinavien reist, sollte man mindestens ein halbes Jahr vor Reisebeginn zum Tierarzt gehen, denn die Einreisebestimmungen sind sehr streng. Wir waren im Februar bei unser Tierärztin zum Impfen und haben den Antikörpertest bei Murphy am 16. Juni machen lassen, das Ergebnis haben wir am 21. Juni erhalten. Dann gibts noch eine Tablette die er beim Arzt bekommt und eine nach der Einreise in Schweden. Für die Fähre bekommen wir noch einige Beruhigungstabletten für Murphy mit - vorsichtshalber.
Dann rufe ich bei Scandlines an um mich zu erkundigen wie das mit einem Hund auf der Fähre so läuft. Erstmal beruhigt mich sehr: Murphy muß nicht im Auto bleiben. Wenn das so gewesen währe, hätten wir uns über den `Landweg´ nach Schweden entschieden. Er muß nur an der Leine geführt werden und man sollte einen Maulkorb dabei haben.
Im Internet suchte ich dann nach Informationen über Schweden und Norwegen, auf vielen Seiten kann man Prospekte anfordern. Das habe ich auch getan und sehr interessante Reiseinfos und Karten bekommen, alles kostenlos.
Wenn man Mitglied beim ADAC ist, kann man sich dort übers Internet auch Kartenmaterial und Infos (u.a. über Entsorgungsstationen) bestellen.
Einige Bücher habe ich auch gelesen und kann die vom Baedeker Verlag empfehlen. Zwar einiges teurer, aber interessanter geschrieben, mit Landkarte und mit viel mehr Information versehen, als z.B. Marco Polo oder ADAC Reiseführer. -> Bücherliste

Eine genauer Reiseroute haben wir nicht geplant, wir fahren sozusagen einfach drauf los und lassen uns überraschen wo wir denn so landen. Wir haben einen Skandinavischen Straßenatlas und unser Tom Tom Navi, sowie unzählige kleinerer Landkarten.
Es gibt allerdings 4 Dinge im Hinterkopf die wir schon gerne in unserem Urlaub sehen wollen: die Schären an der Schwedischen Westküste, den Geirangerfjord, einen Gletscher und die Atlantikstraße, naja und vielleicht einen Elch.
Am 22. März fahre ich ins Reisebüro und kaufe die Fährtickets:
Hin- und Rückfahrt für 337 € (wir sind mit Vito und Wohnwagen 12m lang). Der Hund ist kostenlos, aber ich soll bei Scandlines anrufen und den Hund anmelden, so etwa eine Woche vor der Reise. Beim nächsten Mal würde ich die Tickets aber direkt bei der Fährgesellschaft buchen, denn das Reisebüro berechnet eine Gebühr.
Scandlines: Sassnitz (Rügen) - Trelleborg (Schweden) und zurück
Die Fähre fährt 4x täglich hin- und zurück, wir nehmen die 8.00 Uhr Fähre hin und die 12.25 Uhr Fähre zurück.
Am 4. Juli bestelle ich übers Internet die Camping Card Scandinavia, die brauch man fürs Übernachten auf einem Campingplatz. Die Bestellung ist kostenlos www.camping.se . Auf dem ersten Campingplatz bekommt man dann eine Jahresmarke (125 SEK). Ob wir sie brauchen werden, werden wir sehen.
Eine Woche vor der Reise will ich dann Murphy für die Fährfahrt anmelden, doch die netten Dame am Telefon will das garnicht wissen. Man muß Hunde nicht anmelden meint sie. OK ?! Wir hoffen mal das stimmt so !

So langsam stapeln sich auch die Sachen für die Reise ein wenig! Ich mache mir vor jedem Urlaub immer eine genaue Liste mit allem was wir mitnehmen wollen und müssen. Damit funktioniert es immer ganz gut, wirklich wichtige Sachen habe wir noch nie vergessen.
meine Reiseliste
Es ist Sonntag der 24. Juni, Ronny holt den Wohnwagen. Erstmal ist putzen angesagt und dann räume ich ihn ein, brauche fast 4 Stunden dafür. Ronny ist für die Technik zuständig und überprüft alles, bereitet die Campingtoilette vor und füllt die Wasserkanister auf.
Unseren Wohnwagen haben wir 2006 für sehr günstige 700€ von einem Freund erstanden. 2 Monate dauerte die Reperatur und Verschönerung: Der Tisch, die Matratze und Sitzpolster fehlten; an der Decke mußte eine Platte erneuert werden und das kleine Bad haben wir vom 70er Jahre grün befreit. Und wir waren mit ihm dann 2x an der Ostsee Urlaub machen.
Hier einige Fotos:


Murphy bleibt sicherheitshalber die ganze Zeit im Wohnwagen, damit er auch ja mitgenommen wird! :-) Das ist aber immer so, so bald ich anfange etwas zusammen zu packen, weicht er mir nicht mehr von der Seite. Sicher ist Sicher!
Unser Reiseproviant aus unserem Garten : Lecker!


Montag 25. Juni 2007
Phöben - Sassnitz
Es ist Montag der 25. Juni 2007 um 21.00 Uhr, es geht los in den Urlaub! Hier ist unser Gespann zu sehen.

Unsere Tagesstrecke...

...über den Berliner Ring A10, A11, A20 und B96 immer Richtung Insel Rügen bis Sassnitz.

Murphy verschläft fast die ganze Fahrt
Auf der A20 bemerken wir Dieselgeruch, hoffen aber das er nicht von unserem Vito kommt. Um 1.20 Uhr sind wir in Sassnitz am Fischerhafen. Ronny legt sich erstmal unters Auto, denn wir verlieren Diesel, er kann aber nichts finden. Also ab ins Bett, noch etwas Schlaf tanken, denn unsere Fähre geht morgen um 8.00Uhr.
 
Dienstag 26. Juni 2007
Sassnitz - Trelleborg - Malmö

Kurz nach 5.00 Uhr sind wir wach, Ronny liegt schon wieder unterm Auto, an wirklichen Schlaf war nicht zu denken.
Blick aus dem Wohnwagen auf die Sassnitzer Seebrücke :

Wir rufen unsere Versicherung an: wir sollen den ADAC rufen. Toller Vorschlag ! Denn unsere Fähre wartet bestimmt nicht auf uns. Ferndiagnose mit unserem KFZ Mechaniker funktioniert irgendwie auch nicht. Also was solls, auf zum Fährhafen in Sassnitz (Neu Mukran), denn wir sollen 1 Std. vor Abfahrt dort sein. Beim einlösen der Tickets, fragt mich die nette Frau hinterm Schalter doch glatt, ob der Hund denn angemeldet sei?

Nein ist er nicht ! Ich erzähle ihr von meinem Anruf letzte Woche und von der anderen netten Frau. Sie nimmt es hin und wir fahren auf das Scandlines Fährschiff: MS Trelleborg.
Auf der Fähre suchen wir uns eine nettes Plätzchen (wir dürfen nicht überall hin mit unserem Hund) und versuchen die Fahrt zu genießen, was uns nicht so recht gelingen will. Im Hinterkopf immer: was ist mit unserem Auto? Das ist schließlich nicht der erste Urlaub mit Problemen am Vito. Ich sehe uns schon 2 Wochen in Trelleborg verbringen :-(

Pünktlich um 8.00 Uhr legt die Fähre ab.
Das Wetter ist heute leider nicht so toll: grau und windig. Und der Wellengang wird auch immer stärker, aber ich habe mit Reisetabletten vorgesorgt! Murphy hatte ich auch eine von seinen Tabletten gegeben, aber die haben ihn so schläfrig gemacht - das es bei der einen geblieben ist - ihm scheint die Fahrt garnichts auszumachen, er schläft.

Wir treffen noch andere Hundebesitzer an Bord und kommen ins Gespräch, ich glaube wir sind die einzigsten die die Einreisebestimmungen für Hunde ernst genommen haben und alle Papiere haben.

Ronny versucht etwas zu schlafen, aber auf den unbequemen Sitzen nickt man nicht länger als 20 min ein. Etwas Ablenkung verschaftt der Scandlines Shop - in dem auf der Fahrt so einige Flaschen Alkohol zu Bruch gehen, denn der Wellengang bringt das Schiff doch ganz schön zum schaukeln. Ich habe ganz schöne Probleme beim geradeaus laufen, man sieht dann sofort am Gang wer vom Personal ist, bei denen geht das ohne Probleme. Ich verbringe viel Zeit draußen, an der frischen Luft ist es schöner.
Nach 4 Stunden Fahrt können wir in unsere Autos zurück und dann nichts wie runter vom Schiff, denn wir stinken doch schon ganz schön. An den Kontrollen werden wir durchgewunken und schon sind wir in Trelleborg. Und was erblickt man als erstes: Palmen ! Eine Straße bepflanzt mit hübschen Palmen.
Dafür haben wir aber nicht so recht eine Auge, denn es geht schnell auf der E6 nach Malmö, in der Hoffnung auf HILFE!
Malmö
In Malmö angekommen suchen wir die Touristeninformation (ist sehr gut ausgeschildert) und fragen dort nach. Wir bekommen eine Adresse und machen uns auf die Suche. Dank unserem Navigationssystem finden wir die Straße samt Hausnummer auch sehr schnell, nur ist hier leider weit und breit keine Werkstadt zu sehen !?
Also versuchen wir es bei unserer Versicherung, die uns die richtige Adresse raussucht. Also auf zu Mercedes. Dort versuchen wir zu erklären was unser Problem ist, die sehen sich unser Auto an und siehe da, Fehler gefunden!
Die Dieselpumpe ist unser Problem, die verteilt unseren Diesel überall nur nicht dahin wo er hingehört. Unseren Wohnwagen stellen wir vor die Werkstatt an die Straße und unser Vito verschwindet in der Werkstadt. Das wird kein billiger Spaß!

Murphy und unser Wohnwagen in Malmö vor der Mercedes Wekstadt
Was fangen wir nun an mit unserem ersten Tag in Schweden? Wir holen unsere Fahrräder aus dem Vito und los geht es in Richtung Wasser. Die Werkstadt liegt am Rand von Malmö, in einem Industriegebiet.

Mit dem Stadtplan bewaffnet geht es gegen 17.45 Uhr los. Die Radwege sind hier sehr gut ausgebaut. Wir brauchen fast 1,5 Std. bis zum Meer (Øresund), mit Murphy geht das nicht ganz so schnell.


Der Turning Torso: mit 190m das höchste Gebäude Schwedens - entworfen von Santiago Calatrava - die neuen Kuben mit insgesamt 54 Etagen winden sich von unten bis oben um 90°.

Malmö ist nach Stockholm und Göteborg die drittgrößte Stadt Schwedens. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die im Jahr 2000 eröffnete Øresundbrücke, sie verbindet Malmö mit Kopenhagen (Dänemark).

Die Jungs in der Werkstadt arbeiten bis Nachts um 1.30 Uhr an unserem Auto ! So das wir am nächsten Morgen weiter fahren können. Danke ! Tschüß Malmö!

Mittwoch 27. Juni 2007
Malmö - Båstad - Smögen

Kurz nach 8 Uhr weckt uns Ronny, er möchte weiter. Also packen wir zusammen und ohne Frühstück brechen wir auf.
Es geht nochmal ins Zentrum von Malmö zum Geldwechseln. Bei Forex bekommen wir für 400€ - 3631 SEK. Dann geht es zur nächsten Tankstelle, denn unsere Vito ist total leer.
10,24 SEK pro Liter - 791,14 SEK für 77,26 Liter bei Statoil / Malmö

Es geht auf die E6 in Richtung Helsingborg. Landschaftlich hat es ein bischen was von Norddeutschland - viele Getreidefelder und unzählbare Golfplätze, naja Platz haben sie ja genug.
Mittagspause in Båstad

Ein Stück außerhalb auf einem schönen Platz direkt am Wasser machen wir Mittagspause. Essen, abwaschen und ein wenig die Gegend erkunden.
Båstad liegt in der Provinz Skåne län am Kattegat.


Noch ein kurzer Stop in einem schwedischen Supermarkt, wir kaufen Postkarten und 6 Dosen Bier. Dann geht es wieder auf de E6 Richtung Göteburg. Wir sind müde, aber wollen noch ein Stückchen schaffen.


Wir fahren runter von der E6, denn die vielen Autos nerven, wir wollen uns ein Plätzchen zum Übernachten suchen. E6 Abfahrt 90 - hier geht es runter zur Insel Tjörn. Die Fahrt geht über eine sehr hohe Brücke mit tollem Blick über die Schären.

Dann auf die Insel Orust und von der mit der kostenlosen Fähre bis nach Finnsbo.

Wir durchfahren Brastad, Stranderång, Kungshamn - und dann entdecken wir Smögen!

Smögen
Hier bleiben wir heute Nacht! Vor der Brücke die nach Smögen führt, befinden sich rechts und links Rastplätze, auf denen auch schon einige Wohnmobile stehen - wir stellen uns dazu.

Unser Stellplatz für heute Nacht, im Hintergrund der Ort Smögen.

Murphy genießt die Aussicht aus unserem Wohnwagen auf Smögen. Es regnet etwas, aber zum Glück zu ganz kurz.


Wir klettern noch etwas über die Felsen, von hier oben hat man einen tollen Blick. Dann gehen wir die lange Holztreppe, die direkt an unserem Parkplatz ist, bis runter zum Wasser. Es fängt an zu regnen, also zurück zum Wohnwagen, wir essen jetzt Abendbrot.


Donnerstag 28. Juni 2007
Smögen - Fjällbacka - NORWEGEN - Fetsund

Um 5.00 Uhr werde ich wach, aber das ist eindeutig zu früh, also weiter geschlafen. 7.00 Uhr mach ich das Rollo hoch, heute haben wir schöneres Wetter - da wird sich meine Kamera freuen. Meine Männer wollen noch nicht so recht munter werden, ich koche mit dem Pfeifkessel erstmal Kaffee und ziehe mich an.
Als Murphy das Wort `spazieren´ hört, ist er nicht mehr zu halten, wenigstens einen den ich so aus dem Bett bekomme! Wir drehen draußen eine kleine Runde - klettern über die Felsen und dann gehts ab frühstücken.

Kurz nach 9.00 Uhr holt Ronny die Räder aus dem Vito und wir erkunden Smögen etwas. Laut Reiseführer soll der Ort im Sommer total überlaufen sein - denn hier machen die Schweden selber Urlaub - wir können das heute nicht bestätigen.

Auf der Brücke nach Smögen


am Ortseingang von Smögen



Es geht rauf zum höchsten Punkt von Smögen, von hier aus hat man eine tolle Aussicht über den Ort und die Schären.
Eine Schäre ist eine kleine Insel, die vom Inlandeis überströmt und abgeschliffen wurde, die größeren bewachsenen Inseln nennen sich Holme. Sie sind während der letzten Eiszeit entstanden.





Es geht wieder runter in den Ort, vorbei an Smögens Kirche und an hübschen Häusern.





Smögens Holzpier - ist laut Reiseführer das längste der Welt. Auf jeden Fall schön zum bummel und Boote ansehen. Wir durchstöbern so einige Souvenierläden, kaufe dann aber nur einen Kühlschrankmagneten mit einem Smögenmotiv.

Zum Mittag sind wir zurück am Wohnwagen, es gibt Nudeln mit Gulasch und dann ein kleines Schläfchen.
Danach radeln wir wieder los und suchen uns einen schönen Platz in den Schären zum baden. Das Wasser ist eisig, nach kurzer Zeit hat man das Gefühl, der ganze Körper wird taub, aber es ist sehr erfrischend! Ronny traut sich nicht rein :-) Aufpassen muß man allerdings sehr, denn die Felsen sind sehr rutschig, wie ich leider schmerzlich feststellen mußte ! Resultat: ein aufgeschlagenes Knie und ein kaputte Uhr.

Unser Badeplatz

Nach zwei Stunden packen wir zusammen, halten noch im Supermarkt an und dann gehts zurück zum Wohnwagen. Es wird immer windiger, unser Wohnwagen kommt ganz schön ins schaukeln und wir fühlen uns nicht mehr so wohl, schlafen kann ich so nicht. So beschließen wir kurzfristig weiter zu fahren. Wir packen zusammen und um 18.30 Uhr geht es los. Wir drehen noch eine Runde mit unserem Gespann durch Smögen, mit kurzem Stop auf einem Parkplatz und anschließendem Klettern auf den Felsen :







Blick von den Felsen nach Smögen
20.00 Uhr wir sind in Fjällbacka, dort kaufen wir Postkarten und tanken.

in Fjällbacka

Fahren die 163 entlang, dann kurz auf die E6 bis Strömstad. Danach geht es kleinere Straße in Richtung norwegische Grenze, denn von der E6 haben wir genug. Es ist viel schöner und ruhiger, denn es sind so gut wie keine anderen Autos unterwegs ( in einer Stunde sehen wir ein Auto und ein Motorrad!).

Es ist genau 20.49 Uhr und wir sind jetzt 1000 km gefahren. Kurze Pause, Murphy erkundet das Feld.
Kurz hinter dem Ort Håvedalen liegt die Grenze zu Norwegen, wir überfahren sie genau um 21.18 Uhr.
NORWEGEN

Kurzer Fotostop, wir sind ganz allein hier.

Riksgräns Norge

Blick zurück nach Schweden - Riksgrense Sverige

Auf der 22 Richtung Halden fahren wir den Ideefjorden entlang.

22.00 Uhr wir sind in Halden. Unsere erstes norwegisches Elchschild ! - und wir sehen eine Reh !
24.00 Uhr wir sind so müde, das wir uns in Fetsund auf einen Parkplatz am Bahnhof stellen und dort schlafen. Der Ort liegt direkt am längsten Fluß Norwegens : Glomma.

Freitag 29. Juni 2007
Fetsund - Lillehammer - Dombas - Lesjaverk
7.00 Uhr ich bin wach, gehe draußen eine kurzes Stück spazieren, als es anfängt zu regnen, gehe ich zurück. Ronny und Murphy sind jetzt auch wach und um 8.00 Uhr geht es los, mal wieder ohne Frühstück, denn hier ist es nicht sonderlich schön zum länger bleiben.

Kurz hinter Fetsund geht es auf die E6 und um 9.15 Uhr sind wir am größten Sees Norwegens, dem MjØsa See - hier frühstücken wir.
Lillehammer

Um 11.00 Uhr sind wir auf einem Parkplatz am MjØsa See mit Blick auf die Olympiastadt Lillehammer. Hier machen wir einige Fotos und Murphy tobt umher und trinkt aus dem See, schmeckt wohl besser als mein Flaschenwasser.


Blick über den MjØsa See nach Lillehammer
Fahren bis zur Touristeninformation von Lillehammer am Bahnhof. Holen uns dort einige Prospekte und gehen mit Hilfe des Stadtplans zu einer Bank um Geld zu tauschen, denn bis jetzt haben wir noch keine Norwegischen Kronen. Wir ziehen in der Bank eine Nummer und sind dann auch schnell an der Reihe. Mit Englisch ist das alles kein Problem und schon haben wir wieder Geld.
Dann fahren wir zum Olympiazentrum von Lillehammer. 1994 waren hier die XVII. Olympischen Winterspiele.

Die 120 m hohe Großschanze und die 90 m hohe Normalschanze.


Schnee im Juni ! :-) Der ist aus der Eishalle.

Wir gehen shoppen im norwegischen Supermarkt "Kiwi mini pris". Dort kaufen wir Elchwurst (Elgsnabb 400gr für 59,90NOK) und Bier.


Kurz nach 13.00 Uhr geht es weiter auf der E6. Unser Ziel ist Molde, das Navi zeigt bis dort 298 km in 3:48Std. Aber wir haben ja Zeit und wollen das nicht mehr heute fahren.
Hinter Lillehammer beginnt das Gudbrandsdalen (mit fast 320 km ist es das Längste Norwegens) im Fylke Oppland, wir durchfahren es auf der E6 und neben uns immer der Fluss Lågen.
Bei Fåvang verlassen wir die E6, nach links geht es über den Fluß Lågen und dann immer den Berg rauf. Wir finden schnell einen schönen Platz mit wirklich toller Aussicht für unser Päuschen mit verspätetem Mittagessen, unsere Mägen knurren schon sehr laut!

Der Fluss Lågen fließt bei Lillehammer in den See Mjøsa.


Heute gibts nur Dosenerbsensuppe für Ronny, ich bin zu faul um was anderes zu kochen. Nach dem Abwasch geht es weiter Berg auf, in der Hoffnung das wir wieder auf die E6 treffen.
Unser Navi hat manche kleineren Straßen nicht und so fahren wir einfach drauf los, irgendwann drehen wir um - was bei 12m Gespann-Länge nicht immer so spontan geht wie wir das gerne hätten. Also zurück und dann entdecken wir den richtigen Weg, eine Sandpiste, was ja nicht so untypisch für Norwegen sein soll.

Blick zurück auf den Fluss Lågen, wir müssen hier irgendwo umdrehen!
Es geht zurück über den Fluß Lågen und wir landen in Ringebu wieder auf der E6.


16.00 Uhr wir sind in Hundorp und vor uns auf den Bergen sichten wir den ersten Schnee. Kurzer Stop auf einem Trödelhof, Ronny kann an sowas nicht vorbeifahren. Das heißt wir sind vorbei gefahren und er hat umgedreht. Sammeln konnte man das aber schon nicht mehr nennen, die haben echt alles aufgehoben. Was interessant war, waren die unmengen an alten Skiern.

Bilder von der E6 bis Dombås
Dombås
Hier halten wir an, um ein wenig durch die Souvenirläden zu bummel. Ich kaufe mir eine Norwegen Mütze, hier kann man sogar in Euro bezahlen - und so geben wir unsere letzte heimische Währung auch aus. Es ist richtig was los hier, halt ein richtiger Touristenort, deshalb bleiben wir nicht lange.
Und dann machen wir das Foto, was wohl jeder macht der hier vorbei kommt:

Ein Troll, oder Zwei und noch ein Troll...

Wir verlassen hier die E6 nach links und fahren weiter auf der E136 in Richtung Åndalsnes.


Unsere Fahrt geht bis nach Lesja, hier suchen wir uns einen Platz am See (Lesjakogs Vatnet) zum übernachten, es ist 20.40Uhr als wir unseren Platz haben. Hier ist kein Übernachtungsverbot und kein Wohnhaus in der Nähe.


Nach einem kurzen Regenschauer kommt die Sonne raus. Es ist aber trotzdem ganz schön kühl im Wohnwagen, Ronny macht die Heizung an.


Ronny versucht sein Anglerglück und fängt nach kurzer Zeit im See ein Äsche, die auch gleich in der Pfanne landet - sehr lecker!
21.00 Uhr wir Essen und gehen dann an den See.


der Lesjakogs Vatnet
Kurz vor 1.00 Uhr schlafen wir dann, es ist aber immer noch nicht richtig dunkel.
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